
Künstlertreffen 2026
Festkonzert „Vorhang auf!“ mit Startenor Daniel Behle
17. Oktober 2026
FESTAKT + FESTKONZERT
18. Oktober 2026
MATINÉE
Im Mittelpunkt des diesjährigen Konzerts der Gottlob-Frick-Gesellschaft stehen Arien und Duette aus Opern von Vincenzo Bellini, Georges Bizet, Gaetano Donizetti, Friedrich von Flotow sowie aus Operetten von Eduard Künneke, Franz Lehár und Karl Millöcker.
17. Oktober 2026
Festakt: 15 Uhr
Konzertbeginn: 16:30 Uhr
Eintritt: 30 €
Freie Platzwahl
Erlentalhalle
Maulbronner Straße 79
75443 Ötisheim
Karten im Vorverkauf sind erhältlich bei:
Buch-Elser
Bahnhofstr. 62, 75417 Mühlacker, Tel. 07041 80530
Badische Neueste Nachrichten (BNN) Geschäftsstellen
Musikhaus Schlaile
Kaiserstr. 175, 76133 Karlsruhe, Tel. 0721 23000
Sparkasse Pforzheim-Calw Filialen:
Poststr. 1, 75172 Pforzheim, Tel. 07231/993340
Bahnhofstr. 8-10, 75417 Mühlacker, Tel. 07231/996142
Tourist-Info Bretten
Melanchthonstr. 3, 75015 Bretten, Tel. 07252 583710
sowie online unter www.reservix.de

Daniel Behle,
TENOR
© Marco Borggreve

Aleksandra Domashchuk,
SOPRAN

Ljubomir Milanovic,
BARITON

Matteo Pirola ,
KLAVIER
NACHRUF ZUM TODE VON DIRIGENT PETER BRASCHKAT
Der Dirigent Peter Braschkat ist am 18. Juli 2026 von uns gegangen.
Peter Braschkat war Gottlob Frick und der Gottlob-Frick-Gesellschaft besonders eng verbunden. Nach dem Studium in den Fächern Dirigieren, Klavier und Orgel an der Musikhochschule Stuttgart war er bald ein begehrter Klavierbegleiter, der internationale Starsänger wie Brigitte Fassbender und Kurt Moll begleitete. Auch Gottlob Frick bevorzugte Braschkat bei seinen Konzerten und Liederabenden, weil beide als Duo hervorragend künstlerisch harmonisierten. Auch zum Heilbronner Sinfonie Orchester, das der gebürtige Hamburger über 40 Jahre von 1977–2017 dirigierte, entscheidend prägte und im Niveau profilierte, kam er durch die Empfehlung von Gottlob Frick.
Als die Dirigentenstelle ausgeschrieben war, kamen an die 100 Bewerbungen, auch von renommierten Dirigenten. Die von Peter Braschkat war die kürzeste. Auf einem Zettel stand nur in kurzen Worten, wer er sei und dass er das Heilbronner Orchester gerne übernehmen würde. Er wurde gewählt, weil Gottlob Frick für seine künstlerische Qualität und sein dirigentisches Können gebürgt hatte. Die Empfehlung erwies sich als Glücksfall. In Heilbronn baute Braschkat einen außergewöhnlich großen treuen Publikumsstamm von über 1.600 Abonnenten auf. Zusammen mit ca. 200–300 freien Besuchern waren die Konzerte im Konzertzentrum Harmonie in Heilbronn regelmäßig ausverkauft. Auch die Einspielergebnisse von bis zu 60 % des Budgets lagen deutschlandweit im Spitzenbereich.
Worauf waren die Erfolge von Peter Braschkat, die er auch bei anderen Orchestern hatte, zurückzuführen? Zum einen auf präzises dirigentisches Können, glänzende Ausstrahlung und Bühnenwirkung, jedoch besonders durch die Fähigkeit, Musiker zu motivieren und zu begeistern. Außerdem gelang es ihm, Starsolisten wie Gerhard Oppitz, Wolfgang Schneiderhan, Stefan Askenase, Ricardo Odnoposoff, Friedemann Eichhorn und die Gesangssolisten Erika Köth, Ingeborg Hallstein, Ruth Margret Pütz, Wolfgang Windgassen, Kurt Moll, Bernd Weikl, Siegfried Jerusalem und weitere Größen nach Heilbronn und für die Konzerte in Ölbronn zu verpflichten, die alle gerne und teilweise mehrfach in Heilbronn und bei der Gottlob-Frick-Gesellschaft gastierten. Braschkat wurde an die Musikhochschule in Mannheim berufen, leitete eine Dirigierklasse und wurde zum Professor ernannt.
In Heilbronn wurde er mit der Goldenen Münze der Stadt geehrt und zum Ehrendirigenten des Heilbronner Sinfonie Orchesters ernannt. Im norditalienischen Arco gründete er das Festival Pascua Arcense und hatte dort so große Verdienste, dass ihm die Ehrenbürgerwürde verliehen wurde. Bei der Gottlob-Frick-Gesellschaft wurde er Ehrenmitglied.
Alle Konzerte, die er mit dem Heilbronner Sinfonie Orchester bei der Gottlob-Frick-Gesellschaft durchführte, waren musikalische Ereignisse. Sie wurden vom Publikum dankbar angenommen, von den Medien und der Presse als Leuchtturmkonzerte im Enzkreis herausgestellt. Die Wiener Opern-Fachzeitschrift „Der Neue Merker“ prägte den anerkennenden Begriff vom Operndörfle Ölbronn-Dürrn.
Zu den Verdiensten zählte nicht zuletzt, dass Braschkat Professor Alois Seidlmeier als seinen Nachfolger empfahl, der auch ein Glücksfall für das Heilbronner Sinfonie Orchester und die Gottlob-Frick-Gesellschaft wurde.
Peter Braschkat hat durch sein dirigentisches Können hohe Anerkennung erworben, durch sein gewinnendes Wesen und seine Begeisterung jedoch unsere Herzen gewonnen, deshalb wird er in bester Erinnerung bleiben und in unseren Herzen weiterleben.
Hans A. Hey

Gottlob Frick
Porträt des großen
deutschen Bassisten
Gottlob Frick wurde 1906 in Ölbronn (Baden-Württemberg) als 13. und jüngstes Kind eines Försters geboren. Sein Gesangstalent wurde beim Singen nach einer Treibjagd entdeckt. Bereits beim Vorsingen wurde er an der Staatsoper in Stuttgart engagiert. 1927-1934 wirkte er dort als Mitglied des Opernchores.
Frick-Gesellschaft feiert Richard Wagner
„Faszination Wagner“ lautet das Motto des diesjährigen Festkonzerts der Gottlob-Frick-Gesellschaft, bei dem Lehrende und Studierende der Musikhochschule Karlsruhe gemeinsam brillieren. Das Künstlertreffen ist für jede Menge Überraschungen gut.Operngala wird enthusiastisch gefeiert
Ein glänzendes Festkonzert der Gottlob-Frick-Gesellschaft (GFG) in der Erlentalhalle ehrt den vor 100 Jahren verstorbenen Opern-Giganten Puccini. Pauliina Linnosaari und Nattha Thammathi vom Badischen Staatstheater Karlsruhe sind die Stars des Abends.Hommage an die schwere leichte Oper
Auszüge aus Werken von Friedrich von Flotow, Albert Lortzing, Conradin Kreutzer, Otto Nicolai und Adolphe Adam: Bei der Gottlob-Frick-Gala im Ameliussaal in Niefern geben sich das prächtige Heilbronner Sinfonie Orchester und junge Gesangstalente ein glanzvolles Stelldichein.




